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Das gute Leben. Der Deutsche Werkbund nach 1945.
Gerda Breuer (Hg.)
Softcover mit Schutzumschlag,
320 Seiten
21 x 29,7 cm

Wasmuth Verlag, Tübingen · Berlin, 2007
ISBN 978-3-8030-3207-2

Buchgestaltung in Zusammenarbeit mit Pia Mingels, Köln

Der Deutsche Werkbund formiert sich nach seiner Auflösung im Dritten Reich in den ersten Nachkriegsjahren neu und löst zugleich heftige Diskussionen über seine Ziele aus. „Jede neue Zeit fordert einen neuen Menschen“, im Sprachduktus seiner Zeit beschreibt Otto Bartning 1950 die Ausrichtung einer zeitgemäßen Produktgestaltung als Faktor und Ausprägung einer gesellschaftlichen Entwicklung. In der Tat bestand in den Dekaden nach dem Nationalsozialismus bis Ende der 1960er Jahre, der Bildung der Großen Koalition und der Zeit des Protestes gegen das moderne Design, ein enger Zusammenhang zwischen der Auffassung von guter Produktgestaltung und dem Geist der Modernisierung. Gelungene Formgebung war eine Metapher für gute Lebensgestaltung. Hierfür steht das oft und bisweilen kryptisch beschworene Bild der Freiheit in den 1950er Jahren und des guten, das heißt verantwortungsvollen Lebens.
Entgegen der heute vorherrschenden Auffassung von der Reprise der Zwanziger-Jahre-Moderne in der Nachkriegszeit und entgegen der Verharmlosung und Verkitschung des 50er- und 60er-Jahre-Design in den „Fifties“- und „Sixties“-Trends sollen die eigenständigen Gestaltungsideen dieser Zeit untersucht und auf die neue Definition der Rolle des Werkbund in dieser von der Rezeption der Werkbundgeschichte vernachlässigten Periode eingegangen werden.
Dreizehn Vertreterinnen und Vertreter der Fächer Architektur, Stadtplanung, Fotografie und Design untersuchen exemplarisch Werkbundaktivitäten zwischen 1945 bis Ende der 1960er Jahre, der Zeit des großen Protestes gegen die Modelle der Moderne. Grundlage der Publikation war ein Symposium, das am 1. und 2. Juli 2006 am Lehrstuhl für Kunst- und Designgeschichte (Prof. Dr. Gerda Breuer) an der Bergischen Universität Wuppertal veranstaltet wurde. Teilnehmer waren Hermann Glaser, Sandra Wagner-Conzelmann, Paul Sigel, Walter Prigge, Irma Noseda, Christopher Oestereich, Siegfried Gronert, Petra Eisele, René Spitz, Klaus Honnef und Franz-Xaver Schlegel. Weitere Autoren sind Michael Falser, Walter Scheiffele, Karin Thönnissen sowie Pia Mingels.
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